Die Schule von Athen

„Die Schule von Athen“ ist ein Wandgemälde des italienischen Malers Raffael aus dem Jahr 1511.

Im Zentrum stehen die Philosophen Platon und Aristoteles. Abgebildet sind weiter Philosophen und Wissenschaftler wie unter anderem Pythagoras, Archimedes, Euklid, Zarathustra, Heraklit, Sokrates, Diogenes und Kopernikus. Viele waren Schüler dieser Schule.

Unsere europäischen Kultur mit ihrer Philosophie und Wissenschaft hat ihren Ursprung im damaligen antiken Denken. Ganzheitliche Bildung war eine Selbstverständlichkeit.

Die Schule von Athen war ein recht freies Gymnasium mit angeschlossener Oberstufe und Uni in der damaligen Metropole Athen. Platon errichtete diese seine Schule, auf einem Grundstück nahe eines Wäldchens des griechischen Helden Akademos. So entstand die „Akademie“, die erste Philosophenschule Griechenlands.

Trotz des enormen technischen Fortschritts des letzen Jahrhunderts, scheinen die damit einhergehenden Nebenwirkungen und Herausforderungen im gleichen Maße zu wachsen. Möglichwerweise läßt dies darauf schließen, dass in unserem Denken noch wesentliche Aspekte zu wenig berücksichtigt werden.
Gleichzeitig fordert uns dieser Umstand auf, uns auf die Suche zu machen, das noch fehlende zu finden und zu integrieren. Verbirgt sich darin doch ein sehr großes Lösungspotenzial für die Probleme unserer Zeit.

Nikola Tesla sagte hierzu: „Der Tag an dem die Wissenschaft beginnt, nichtphysische Phänomene zu studieren, wird sie in einem Jahrzehnt mehr Fortschritte machen als in allen früheren Jahrhunderten ihrer Existenz.“

Zitate:

„Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele des Menschen wohnen.“

– Sokrates

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“

– Aristoteles

„Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch besser sind als das Schweigen.“

– Pythagoras

„Glaubst du, man könne in Bewunderung mit etwas verkehren, ohne es nachzuahmen?“

– Platon

„Es gibt Dinge, die den meisten Menschen unglaublich erscheinen, die nicht Mathematik studiert haben.“

– Archimedes

„Es gibt keinen Königsweg zur Mathematik.“

– Euklid

„Bist du im Zweifel, ob eine Tat gut oder böse ist, so unterlasse sie.“

– Zarathustra

„Sofern wir in die Natur eingreifen, haben wir strengstens auf die Wiederherstellung ihres Gleichgewichts zu achten.“

– Heraklit

„Wie wird man sein eigener Lehrer? Indem man das, wofür man andere tadelt, vor allem an sich selber tadelt.“

– Diogenes

„In der Mitte von allen (Planeten) aber hat die Sonne ihren Sitz.“

– Kopernikus